Hallo zusammen,
da ich bisher auch relativ wenig über Web 2.0 weiß, hoffe ich, dass andere Teilnehmer dieses Kurses dieses Thema in die Hand nehmen. Ich bin auf der Suche nach anderen Weblogs auf einen gestoßen, in der eine Magersüchtige aus ihrem Leben erzählt.
Dieses Thema finde ich, sollte zwingend mit dem Schulalltag verbunden werden, denn immer häufiger hungern sich Kinder, meist eben weibliche, zu Tode.
Uns als zukünftige Lehrer geht dieses Thema sehr wohl was an, das wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit später in unserem Beruf auch mit Magersüchtigen, evtl auch Bulimisten zu tun haben werden.
Ich habe mir die Feeds in dem Weblog abonniert und bin erstaunt, wie offen aber auch heftig darin diskutiert wird. Es wird einander beim „Fasten“ unterstützt und meine Anregung ist jetzt einfach mal, was ihr davon haltet, dass so etwas öffentlich zugänglich ist. Sollte man solche Blogs schließen lassen und verbieten? Könnt gern eure Meinung dazu schreiben.
Hier nun der folgende Link zur Seite:
http://paschendale.wordpress.com/2006/09/25/pro-ana/
Auf einige Beiträge freue ich mich jetzt schon.
piksi sagte,
Donnerstag, April 26, 2007 um 3:00
Hier zum Beispiel ein Kommentar:
„omg..hab heute so viel gegessen..
bin so ne fette kuh..
ich hass mich so“
Wenn sowas zum Beispiel eine Schülerin denkt, dann hat sie ganz andere Probleme als irgendwelche Rechengesetze in Mathematik zu beherrschen. Wie geht man als Lehrer an solche Fälle ran?
absolutvanilia sagte,
Sonntag, Mai 4, 2008 um 11:44
da muss man echt aufpassen, denn pro ana is quasi eine werbekampagne die magersucht als DAS lebensmotto schlechthin darstellt… auf youtube gibt es da richtige werbe-vids, gott sein dank erst ab 18…
was deine frage betrifft, ich weiß nur dass es literatur zu dem thema gibt und dass ein kommilitone ein referat darüber gehalten hat, auch mit einer „anleitung“ wie lehrer reagieren können (und dürfen)…
tcolince sagte,
Montag, Mai 5, 2008 um 3:57
Anorexie ist eine der schlimmsten Krankheit unserer „modernen“ Welt.
„Manche haben und essen nicht, während mach andere gern essen würden und haben aber nichts“
Triste!1
Als Lehrer würde ich mit der ganzen Familie sprechen. Oder nichts tun!!
Aufgabenbeispiele mit BMI-Berechnugen wären übrigens an der Tagesordnung bei Unterrichten
absolutvanilia sagte,
Montag, Mai 5, 2008 um 4:58
BMI kann aber auch in die Hose gehn, 1. ist es ziemlich unsensibel, sowohl für die mageren als auch den dickeren gegenüber und 2. ist auch der BMI Wert nicht unbedingt richtig bzgl. der gesundheit… jemand mit verhältnismäßig vielen muskeln ist demnach nämlich häufig übergewichtig, weil muskeln schwerer sind als fett usw und der BMI das nicht berücksichtigt…